Donnerstag, 7. Februar 2013

Facebook stellt Gesichtserkennung ein


Die Hamburger Datenschützer gaben das Verfahren gegen Facebook auf, wie Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar mitteilte. Facebook stellte die umstrittene Gesichtserkennung nun europaweit ab und löschte nachweislich alle gesammelten Daten.

Mit der Gesichtserkennung wollte Facebook erreichen, dass die Nutzer auf hochgeladenen Bildern automatisch markiert werden. Datenschützer warnten, dass die Sammlung der biometrischen Daten ein hohes Missbrauchsrisiko berge, und betrachteten dies als Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Nutzer. Es wurde gefordert, die Funktion nur mit ausdrücklichem Einverständnis des Nutzers durchzuführen.

Das Verfahren zog sich seit 2011 hin, bis zur Einlenkung seitens Facebook im Oktober letzten Jahres. "Facebook hat auf unseren Druck reagiert und die rechtswiedrige Erhebung personenbezogener Daten eingestellt...", sagte Caspar. Nun hat Facebook seine Versprechen erfüllt und nachweislich alle gesammelten Daten gelöscht.

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