Mittwoch, 17. April 2013

Samsung besticht Studenten über HTC zu lästern

Um gegen seinen mit dem One bedrohlich gewordenen Konkurrenten HTC vorzugehen greift Samsung offenbar auch zu verbotenen Mitteln. So soll der koreanische Konzern Negativkampagnen führen und Studenten aus Taiwan dafür bezahlt haben, in Online-Foren HTC-Smartphones schlecht zu machen. Nun untersucht die Wettbewerbskommission den Fall, Samsung droht wegen Werbebetrugs eine Strafe von 630.000 Euro.

Doch Samsung hat die Aktion bereits zugegeben, spielt sie als einen unglücklichen Vorfall herunter. In Zukunft wolle Samsung auf mehr Ehrlichkeit und Transparenz achten und auch das "Posten anonymer Kommentare" einstellen. Fraglich bleibt allerdings, wieso Samsung die Aktion überhaupt gemacht hat, der koreanische Smartphonehersteller liegt mit 30% Marktanteil vor Apple auf Platz 1, HTC besitzt nur 4,6%.

Es ist bekannt dass Samsung manchmal nicht ganz so ehrlich ist wie es vorgibt. So wurde das Unternehmen vom Manager-Magazin zum aggressivsten der Welt erklärt, außerdem sind Konflikte mit dem Gesetz wegen Anwendung unerlaubter Mittel schon mehrmals bekannt geworden. Z.B. hat Samsung für sein Galaxy Y Duos mit den Funktionen Auto-Focus und Flash geworben, obwohl das Handy diese gar nicht besitzt.

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