Montag, 27. Mai 2013

HTC One: Google Edition mit Stock-Android

HTC will bald wohl eine Google Edition seines Topmodells HTC One auf den Markt bringen. Diese läuft mit reinem Stock-Android ohne Sense-Oberfläche, also die originale Version des Betriebssystems, welche auch die Nexus-Geräte nutzen. Das hat einige Vorteile, wie z.B. sofortige Android-Updates, allerdings wird auch auf alle HTC-Zusatzfunktionen verzichtet.

In den vergangenen Tagen gab es schon einige Hinweise auf ein HTC One ohne die Sense UI, es wird mit einer offiziellen Ankündigung innerhalb der nächsten zwei Wochen gerechnet. Nun aber will CNET eine Bestätigung bekommen haben, dass HTC wirklich eine Google Edition seines Flagschiffs anbieten will, welche dann im Sommer auf den Markt kommen soll. Somit schließt sich HTC Samsung an, eine Google-Version des Galaxy S4 wurde bereits auf der Google I/O vorgestellt. Ob und wann die Geräte auch in Deutschland erhältlich sein werden, ist noch nicht bekannt.

Bald mit Stock-Android erhältlich: Samsung Galaxy S4 & HTC One

Das HTC One ist HTCs aktuelles Top-Smartphone, ausgestattet mit einem edlen Aluminiumgehäuse, Qualcomms Snapdragon 600 Quad-Core, Ultrapixel-Kamera und einem erstklassigen, 4,7 Zoll großen Full-HD-Display. Außerdem punktet es mit Features wie Boom Sound, HTC Zoe oder Beats Audio. Bisher wollte HTC seinen Kunden auch durch die Sense-Oberfläche mit Blink Feed & Co. einen Mehrwert bieten, diese Features würden dann wegfallen. Das kann ein ziemlicher Nachteil sein, da Stock-Android ohne Beats Audio, HTC Zoe und Fernbedienungsfunktion die Möglichkeiten des Geräts nicht ausnutzt.

Trotzdem gibt es auch Kunden, die das reine, ungeschminkte Android bevorzugen. Diese könnten, wenn sich die ganze Sache bestätigt, zwischen drei aktuellen Smartphones wählen: Dem LG Nexus 4, dem Samsung Galaxy S4 und bald auch dem HTC One. Somit könnte HTC mehr Kunden gewinnen, was aber wohl kaum ausreichen wird, um an die Verkaufszahlen von Samsung heranzukommen.
HTC konnte inzwischen mehr als 5 Millionen Ones verkaufen, eine gute Zahl für das taiwanische Unternehmen. Sie hatten in letzter Zeit auch mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen, wollen nun aber die Verkaufsrate erhöhen.

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